Mittwoch, 29. August 2018

Die Editrix entrentet sich

Nach zwei Facebook-Sperren, habe ich beschlossen, wieder zu bloggen und meine substanzielleren und damit "sperrungsträchtigeren" Facebook-Posts auch hier einzustellen bzw. Blogeinträge auf Facebook zu verlinken, wenn technische Umstände (bessere Formatierungsmöglichkeiten im Blog) das ratsam erscheinen lassen. Einstweilen bleibt das weitgehend auf dieses Blog beschränkt, da ich auf Facebook nur selten auf Englisch veröffentliche.
Diese Posts werde ich auch auf meiner Editrix-Facebook-Fanseite teilen.
Kommentare habe ich hier nicht ermöglicht. Nicht, weil ich keine wollte, sondern weil sie sich nicht gelohnt hätten. Dieses deutsche Blog war immer, im Gegensatz zu dem vielgelesenen englischen, eine Nischenunternehmung mit einer kleinen (aber sehr interessierten) Gefolgschaft.
Sollte Interesse daran bestehen, hier zu kommentieren, bitte ich um Nachricht im Facebook-Kommentarbereich, per PM oder Email/Whatsapp/Wieauchimmer.

Sonntag, 10. September 2017

Der ewige Deutsche Bildungsspießer

Jens Jessen, der gebildete Arm der antideutschen Bewegung, oder besser gesagt, der Arm, der seine Logorrhoe ins Feuilleton der Zeit reihern darf, erklärt uns aus ganz großer Höhe, was deutsche Kultur - sollte es sie geben - ist.
"Mag sein, dass sie [Aydan Özoguz] irrt und eine spezifisch deutsche Kultur sich sehr wohl jenseits der Sprache identifizieren lässt – aber dann jedenfalls nicht ohne die Literatur und auch nicht schlicht, sondern nur mit großem definitorischen [sic!] Aufwand und gewiss nicht von den Leuten, die sich an diese Kultur klammern, dabei aber wohl eher an Würstchen mit Kartoffelsalat denken."
Kapiert Ihr nun, Ihr deutschen kulturellen Flachwichser? Kultiviert ist ein Deutscher nur, wenn er mit großem definitorischem Aufwand unter Zuhilfenahme der Literatur prätentiösen Scheißdreck labert. Der große, spießige, zu recht dem Untergang geweihte Rest mag Würstchen mit Kartoffelsalat.
Was mich daran diebisch freut, ist die Tatsache, dass ich bereits vor über 9 Jahren den bildungsbeflissenen Jens als salbadernden Spießer entlarvt habe.
Man kann sich von unten nicht herablassen, Jessen!

The Eternal Ugly Face of The German Petty Bourgeois

The German nationwide weekly newspaper ZEIT is is highly respected for its quality journalism. With a circulation of roughly 490,000 copies and an estimated readership of slightly above 2 million, it is the most widely read German weekly. It is considered to be intellectually upmarket. Its political stance is described as centrist to liberal (in the European meaning of "social liberal"), but has shifted several times between slightly left-leaning and slightly right-leaning. It is known for its broadsheet size and its long and in-depth articles. Their most remarkable feature (but maybe that is just me) is their "personal" column, which is full of advertisements of those who consider themselves bright, beautiful and blameless seeking the likeminded, and of great entertainment value.

Now the German blog Politically Incorrect makes us aware of a video with the comment of Jens Jessen, editor-in-chief of the "feuilleton" (the part of a European newspaper devoted to fiction, reviews, general interest articles or showbiz and society matters) of the ZEIT, obviously taken at his workplace. (I can only recommend to watch the video even if you don't understand German because of the facial expression, body language and the ambience of the office.)


It is about the frighteningly increasing violence of youths with a "migration background" (read: almost always Muslims) against Germans and specifically against those Germans who are specifically helpless, the elderly. Jessen is refering here to an incident in the Munich subway, where a 76-year-old retired headmaster was beaten to a pulp by a Turkish and a Greek youth because he had asked them to stop smoking in a non-smoking car.

By the way, when it happened, the German media took some time until they released the ethnic background of the two youths and refered to them as "young smokers" at first.

Yeah! We have a smoker-problem in Germany!

Thanks to the transcript with the essential bits PI offers, and which I here translate, my English-speaking readers can share this amazing experience:
…One DOES ask oneself whether this pensioner, who refused to tolerate the smoking in the Munich subway and thus triggered off that without doubt unexcusable deed, must be seen within a chain of patronising, reproachs and silly chattings-up, which the foreigner, and namely the young one, has to suffer incessantly. And not just the foreigner. At the end of the day, the old German petty bourgeois*, to use such a negative word, shows his ugly face everywhere. (…)

That is the atmosphere of intolerance against which one has to judge such spontaneous violent acts. (…)

I would like to ask, on the other hand, whether there aren't too many know-it-all German pensioners who make life hell for the foreigners here. And for other Germans as well. To put it like that: I don't think that German society has a problem with criminal foreigners but with home-made intolerance.
I would like to ask, on the other hand, whether there aren't too many late middle-aged German petty bourgeois* schmocks, to use such a negative word, who show their ugly faces everywhere and who have just swapped the portrait of Hitler at their fathers' office walls for one of Lenin.
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*The German word "Spießer" Jessen uses is virtually non-translatable. "Fuddy-duddy", "square", "stuffy" or "boringly (lower) middle class" all cover a part, but not all of its meaning.

Donnerstag, 7. September 2017

Rambatzamba

Ich kann die Bilder von dem einfältigen Häschen nicht mehr sehen. Hört auf! Sie hat ihre 5 Minuten im Rampenlicht gehabt.
Und ich kann auch die Frage nach der Verantwortung der Eltern nicht mehr hören. Diese Generation Frauen hat man zu ihrem eigenen Schaden und zum Schaden der Gesellschaft damit indoktriniert, dass sie alles können, alles wissen und alles dürfen — und von alledem mehr als Männer. Das Geburtsrecht der zwei X-Chromosomen. Da können Eltern nichts, aber auch GARNICHTS, machen.
Sowas gehört mit 18 verheiratet und von der Straße!
Früher mussten sich Frauen in der Politik BEWÄHREN, bevor sie den Mund aufmachen durften — wie Männer. Heute genügt es, eine Vagina und ein dummes großes Mundwerk zu haben — die hinreichende Begingung. Notwendige Bedingung ist mangelndes Schamgefühl.
Wie die von mir nicht uneingeschränkt bewunderte Publizistin Ann Coulter zugeschnitten auf amerikanische Verhältnisse 2003 sagte: "Dies wäre ein besseres Land, wenn Frauen nicht wählen würden. Das ist einfach nur eine Tatsache. Tatsächlich hätten bei jeder Präsidentenwahl seit 1950 — außer Goldwater 1964 — die Republikaner gewonnen, wenn nur Männer gewählt hätten."
Man hätte es kommen sehen können. Hier ein auf den Tag genau 8 Jahre alter Blogeintrag. Vorsicht, Ekelbilder!

Der Marsch in die finale Läppischkeit


Die Welt holt sich jetzt ihre Info von Brigitte, und so ist sie auch:
Die Wirtschaftskrise hat dem Selbstbewusstsein junger Frauen nicht geschadet, im Gegenteil: Nach einer „Brigitte“-Studie sind sie seit 2007 kompromissloser geworden. [Na klar. Der schaffende Teil der Bevölkerung (Männer) können jetzt leichter unter Druck gesetzt werden und Konzepte, wie Solidarität oder Zusammenhalt sind der weiblichen Psyche eh fremd.] So würde heute fast keine Frau mehr für einen Mann ihre Arbeit aufgeben, und nicht einmal jede Zehnte wäre bereit, auf Wunsch des Partners auf Kinder zu verzichten [Die Zeiten, wo es Heime für gefallene Mädchen gab und die Kinder noch ihre Fingernägel vorzeigen mussten, hatten auch was!], sagte die Soziologin Jutta Allmendinger bei Vorstellung der Studie in Berlin. „Sie wissen, dass sie gebraucht werden – und fühlen sich eher als Gewinnerinnen der Krise.“ [Ja, so kann man das auch formulieren.]

Für die Untersuchung „Frauen auf dem Sprung“ hatte die Frauenzeitschrift 2007 erstmals in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftszentrum Berlin und dem Institut für angewandte Sozialwissenschaft (infas) über 1000 Frauen von 17 bis 29 Jahren interviewt. Im Frühjahr 2009 wurden dieselben Personen erneut befragt.

So würden heute nur noch 17 Prozent für den Partner den Beruf wechseln, 2007 waren es noch 37 Prozent. Nur 65 Prozent wären bereit, für den Mann umzuziehen, 2007 waren es noch 86 Prozent. Wenn der Partner kein Kind wolle, müsse er damit rechnen, verlassen zu werden, betonte Allmendinger. [Wie war das mit dem Heim für gefallene Mädchen und den Fingernägeln?] Diese „Harschheit“, mit der junge Frauen auf mangelnde Unterstützung in Privat- und im Berufsleben reagierten, sei „extrem gewachsen“. [Tja, das kommt davon, wenn Frauen Macht haben oder auch nur MEINEN Macht zu haben.]

In der Partnerschaft wünschen sich junge Frauen an erster Stelle einen Mann, der sich Zeit für die Familie nimmt [auf Deusch: der keine Hoden hat]. „Sein Einkommen interessiert sie am wenigsten [Hauptsache er hat keine Hoden]. Gefragt ist die gleichwertige Partnerschaft, das Modell des Ernährers hat ausgedient“ [Ja, so kann man das auch nennen!], erklärte Allmendinger. Die Frauen wollten eigenes Geld verdienen, wichtig sei ihnen vor allem Kontinuität [zwischen ihren "Beziehungen"]: So sagten 91 Prozent, dass ihnen ein sicherer Arbeitsplatz wichtig sei, nur 60 Prozent nannten ein hohes Einkommen. [Und was machen sie am liebsten in ihrer Freizeit? ...zweitens ein gutes Buch lesen, drittens ihrer Mutter im Haushalt helfen.] Trotzdem seien sie extrem unzufrieden, dass Männer oft mehr verdienten. [Trotzdem! Naja, Logik kann man wohl nicht erwarten. Hat ihnen Brigitte übrigens vorgeschlagen, dass sie dann doch vielleicht besser ein ingenieurwissenschaftliches Fach oder Mathematik studieren sollten, statt Soziologie oder Theaterwissenschaften?]

Der Kinderwunsch ist der Studie zufolge nach wie vor hoch, und für Kinder würden die Frauen auch Kompromisse eingehen. So würde fast die Hälfte für das Wohl der Kinder auf einen beruflichen Aufstieg verzichten oder Einkommensverluste hinnehmen. Ein Drittel würde auch den Job wechseln. [Die Verkommenheit dieser Knallchargen an beiden Enden des Befragungsprozesses muss man sich ganz langsam 'reinziehen: FAST DIE HÄLFTE würde - immerhin - für das Kind Einbußen an ihren vollkommen unwichtigen, viertklassigen und selbstdienlichen Karrieren hinnehmen - und niemand hat gelacht.]

Zugleich registrierten die Experten eine starke Politisierung unter jungen Frauen. Parteipolitik interessiere sie zwar in der Regel nicht, aber fast die Hälfte könne sich aber vorstellen, gesellschaftlich aktiv zu werden. [Oh mein Gott, auch das noch!]
Nachdem uns das Frauenwahlrecht, neben anderen Abominabilitäten, vor allem die hemmungslose Promotion der Lüge von der "Toleranz" und der "Gewalt, die noch nie etwas gebracht hat" beschert hat, wenn es IMMER und NUR Gewalt war, die die Menschheit vorangebracht oder Unrecht beseitigt hat, Gewalt, wohlgemerkt, für die MÄNNER ihren kollektiven Arsch hinhalten mussten, ist ihnen der angerichtete Schaden immer noch nicht groß genug.

Ja, die Gleichberechtigung und sexuelle Befreiung der Frau hat ganz offensichtlich zu mehr Sachlichkeit, Stil, Geschmack, Kompetenz, Unbestechlichkeit und vor allem Würde in der Politik geführt.

Das ist, wohlgemerkt, das, was wir in der Politik HABEN. WAS wir BEKOMMEN werden, wenn die Profiteusen der Finanzkrise erst einmal den Marsch durch die Institutionen geschafft haben, malt man sich besser nicht aus. Manchmal graust es auch einer Sau.

Hat tip: ts!

Freitag, 1. September 2017

Achtung! Fettes Sperr-Potential!

Um den Islam ansatzweise zu verstehen, muss man die "islamische Trilogie", i.e. den Koran mit der in der medinensischen Periode erscheinenden Sunna (ein unveränderliches Handlungsmuster Gottes, das dann zum Tragen kommt, wenn sich die Menschen bestimmter Verfehlungen schuldig gemacht haben), die Sira (Überlieferungen über das Leben Mohammeds) und die Hadithe (die Überlieferungen der Aussprüche und Handlungen Mohammeds und der Aussprüche und Handlungen Dritter, die er stillschweigend gebilligt hat), zumindest ansatzweise kennen.
Den Koran wie ein Buch zu lesen ist unmöglich, weil er nach der Länge der Suren aufgebaut ist, und nicht chronologisch. Aus diesem Grund widerspricht er sich an vielen Stellen.
Das ist, weil das Leben Mohammeds in den "mekkanischen" und "medinensischen" Teil unterteilt wird. Am Anfang erschien Mohammed friedlich, weil er nur wenig Anhänger und kein Macht hatte. Die frühen Suren spiegeln das wieder und werden von Muslimen gerne zum Zweck der Argumentation zitiert, dass der Islam friedlich sei.
Mohammed radikalisierte sich aber in der medinensischen Phase, als die Zahl seiner Anhänger, und damit seine Macht, wuchs. Von da an verbreitete er den "Glauben" mit dem Schwert.
Wichtig zu wissen ist, dass es im Islam eine Regel gibt, die die offensichtlichen Widersprüche im Koran regelt, und zwaqr ist das die Abrogation. Dadurch wird festgelegt, dass nur die jüngeren, also die kriegerischen, Suren gelten.
Es gibt den Jihad (Glaubenskampf), der in Koran und Sunna beschrieben, und bei dem der kleine und der große Jihad unterschieden wird.
Der große Jihad behandelt die Festigung des eigenen Glaubens, das bedeutet de facto eine Gewährleistung der eigenen Radikalisierung im Islam.
Der kleine Jihad ist der befohlene Kampf gegen alle Ungläubige, vor allem derjenigen, die den Islam nicht annehmen und kritisieren. Hier die Todesstrafe zu vollziehen, ist Pflicht für jeden Muslim.
Es gibt das Regelwerk der Taqiya, das gewährleisten soll, dass dem Islam kein Schaden zugefügt wird. Diese Regeln erlauben, ja befehlen, dem Muslim, zu lügen und zu täuschen. Es erlaubt ihm sogar, von elementaren Geboten abzuweichen, wenn es dem Islam dient. So darf der Muslim, wenn er im Dar-el-Harb, dem nichtislamischen, erst zu erobernden, "Haus des Krieges" lebt, z.B. Schweinefleisch essen und Alkohol trinken, wann immer es dem Islam, hier durch die Vortäuschung einer "moderaten" Lebensweise, dient.
Der Koran ist sakrosankt. Er darf nicht verändert, kritisiert, reformiert, oder auch nur interpretiert werden. Er hat Gültigkeit bis in alle Zeiten, denn er gilt als das letzte direkte Wort Allahs.
Die Überlieferungen über das Leben Mohammeds sind, wie gesagt, Teil der nicht in Frage zu stellenden islamischen Botschaft, erwähnt seien hier Kinderehen und Gewaltkultur.
Mohammed hat 45jährig die 6jährige Aisha, Tochter des Abu Bakr (nach Mohammeds Tod 632 "Nachfolger" bzw. "Stellvertreter" - "Kalif" des Propheten), geheiratet, und als sie 9 war die Ehe vollzogen.
Auch die barbarische Sitte des Köpfens lässt sich auf Mohammed zurückführen. Er hat auf dem Marktplatz von Medina nach der gewaltsamen Eroberung der Stadt 600 Juden und Christen, die den Islam nicht annehmen wollten, eigenhändig geköpft. Das ist so überliefert, unbestritten und Teil der nicht zu hinterfragenden Gebote des Islams, da Mohammeds Handlungen in allem zu folgen sind bis in alle Zeiten.
Das eine große Problem der Annäherung an den Islam ist die Tatsache, dass wir hier weitgehend auf das HERRSCHAFTSWISSEN der arabisch Sprechenden angewiesen sind, das in allzu vielen Fällen nur von zweifelhaftem Wert ist. Wie kann man sich also als Nicht-Orientalist verlässliche Informationen über den Islam verschaffen? Zuerst sollte man sich bei einem ORIENTALISTEN alter Schule (as opposed to "Islamwissenschaftler") eine seriöse Koran-Übersetzung empfehlen lassen. Ich habe die von Max Henning, 4. Auflage Hamburg 2004.
Dr. Bill Warner und sein Center for the Study of Political Islam bieten (nicht-ideologische) Zusammenfassungen der islamischen Schriften an, die auch ohne ein Studium der Orientalistik verständlich sind. Hier geht es, wie gesagt, um den POLITISCHEN Islam, nicht um den Islam als "Religion". Bitte auf Amazon suchen unter "Bill Warner" und "Fremdsprachige Bücher". (Ich glaube, es gibt inzwischen auch einige deutsche Übersetzungen dazu.)
Wer nach alledem an einen "modernen", "moderaten", "reformierten" oder "reformierbaren" Islam glaubt, betreibt entweder Taqiya oder sollte sich seinen Kopf untersuchen lassen.
Das ist alles.

Donnerstag, 31. August 2017

Dr. Gudrun Eussner - Abrechnung mit der nicht totzukriegenden relativierenden "Islamkritik"

Dr. Gudrun Eussner über die Absurdität der "modernen Moschee" in Berlin und Daniel Pipes, dem "Propagandisten der Abgrenzung des Islam vom 'Islamismus'".
Eine großartige Abrechnung mit der immer wieder fröhliche Urständ feiernden, offenbar nicht totzukriegenden relativierenden "Islamkritik".

Wir stellen das mit Erlaubnis der Autorin hier ein.

23. August 2017

Daniel Pipes und der "Islamismus"

Leider ist Daniel Pipes einer derjenigen, die eine grundsätzliche Auseinandersetzung mit dem Islam hintertreiben, inzwischen meine ich, er tut es absichtlich und nicht, weil er intellektuell unfähig ist, die Tatsachen zu bewerten.

Zunächst sei aber einmal die Frage erlaubt, wie Daniel Pipes, in den fernen USA, zur Kenntnis der Moschee in der "alten Kirche" kommt? Warum gibt die "Achse des Guten" diesem Propagandisten der Abgrenzung des Islam vom "Islamismus" in Form eines ausführlichen Interviews ein Forum, auf dem er sich für die selbsternannte Imamin Seyran Ateş ins Zeug legen kann?

Ich setze das Interview als gelesen voraus.

Update zu den Begriffen "Islam" und "Islamismus"


Daniel Pipes' Einsatz ist konsequent; denn Prediger wie Seyran Ateş, in Frankreich wie Hassen Chalghoumi, sind dazu da, den Islam und die Islamisierung in Europa zu rechtfertigen und zu fördern. Ein Blick in das aufschlußreiche Video der WELT, vom 19. August 2017, zeigt einige Konvertiten und potentielle Konvertiten unter den Bückbetern und Gästen der "liberalen Moschee", darunter nicht wenige Jugendliche. Für sie ist der Islam der Seyran Ateş die Einstiegsdroge, die bald zum stärkeren Kick führen wird: Wenn schon Nebenwirkungen in Gestalt von Ausgrenzung durch Familie und Freunde, sollten die sich wenigstens lohnen. Dann wird der nächste Schritt auf dem Weg in den wahren Islam fällig.

Dazu gibt Daniel Pipes seinen Segen, in dem er sein inzwischen seit 20 Jahren gebetetes Mantra vom "Islamismus" wiederholt. Ich kenne es seit 2001.

Aber nicht “Islamismus”, angeblich “eine spezifische Lesart des Islams”, sondern der Islam insgesamt, mit allen seinen Ausprägungen, bis hin zum Projekt der Seyran Ateş, ist die dritte große totalitäre Bedrohung, und diese nicht “nach”, sondern vor dem Kommunismus und dem Nationalsozialismus, nämlich seit 1400 Jahren.

Seine Äußerungen zur Öffnung der Grenzen durch die Bundeskanzlerin, ab September 2015, können deshalb nur oberflächlich bleiben. Es ist kein Zufall, daß er umgehend auf "einen Plan für gesteuerte Einwanderung" kommt. Die Bereicherung der Europäer durch Einwanderung muß anscheinend sein. Warum?


Den Islam nennt er "einen imperialistischen Glauben", was bedeutet, daß er dem Islam als Glauben die ganze Bandbreite des Schutzes einer Religion durch unsere Gesetze zubilligt, wenn er sich nur seiner imperialistischen Komponente entledigte. So ist er wieder bei Seyran Ateş angelangt. Stattdessen ist der Islam eine mit verdrehten und verfälschten Textstücken aus Schriften der Juden und Christen angereicherte totalitäre Politideologie wie Kommunismus und Nationalsozialismus zur Erreichung der Weltherrschaft. Im 7. Jahrhundert ist die Welt noch nicht die, wie sie heute verstanden wird, aber die damalige Welt des frühen Mittelalters haben die Muslime in 100 Jahren Kampf unterworfen: "Der Islam herrscht, er wird nicht beherrscht!"

Der Interviewpartner des Daniel Pipes - auf der "Achse" ist sein Name nicht vermerkt - fragt so oberflächlich wie dieser antwortet. Gehört er zu den "vielen Deutschen", die Deutschland "als reiche Nation" sehen? Weder Deutschland als Nation noch die Deutschen sind reich, da kann die Schwarze Null noch so viele Geschichten erzählen. Täglich steigt die Armut der Deutschen, und die Wirtschaft boomt dank der Exportwirtschaft. Die Nation hat nicht viel davon. Um das zu beweisen, reicht der Anblick der Infrastruktur, der Straßen, des Transport- und des Bildungswesens in Deutschland.

"Soll Deutschland syrische Flüchtlinge zurück ins Kriegsgebiet schicken?" Diese Frage und die Antwort des Daniel Pipes zeigen, freundlich ausgedrückt, die Realitätsferne des Fragenden und entlarven die tatsächlichen Absichten des Daniel Pipes, der sich auf Taqiyya fast so gut versteht wie seine muslimischen Freunde. "Drei syrische Flüchtlinge wollen zurück und dürfen nicht", ist der Titel einer RBB-Reportage, vom 13. März 2017. Sie könnten dort die von der Bundesregierung zur gegnerischen erklärte Seite des Krieges verstärken, die des Bashar al-Assad.

Es ist "nicht seltsam, dass Migranten aus Syrien und dem Irak nach Deutschland und Schweden ziehen", weil Saudi-Arabien und Kuwait sich ausdrücklich weigern, diese Flüchtlinge aufzunehmen. Das sollte Daniel Pipes nicht wissen? Sie finanzieren von Kriegsbeginn an die Aufständischen und den Islamischen Staat gegen Bashar al-Assad, und dann nehmen sie dessen Anhänger bei sich auf? Die nämlich müssen fliehen vor Verfolgung und Tod. Sie wären eine Bedrohung des Herrschaftssystems dieser Staaten. Mancher aus dem Rest der Gläubigen wird zum Zweck der Islamisierung nach Europa geschickt, ausgestattet mit einem Startkapital der saudischen und katarischen Wohlfahrtseinrichtungen.

Das Einleben der Muslime in Europa, ihre Integration in unsere Gesellschaft, ist nicht nur praktisch, sondern eben gerade theoretisch nicht möglich. Alles spricht dagegen. Der Koran und die Scharia verbieten es. Die erste Generation der Einwanderer kommt aus islamischen Staaten, die zu der Zeit auf dem Wege einer wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung hin zu europäischen, zu westlichen Werten sind. Wer aus diesen Ländern sich heute im Westen assimiliert und sich integriert, der ist vom Islam abgefallen, den darf und soll jeder Muslim umbringen. Tut er's nicht, muß er sich gefallen lassen, ebenfalls als vom Islam abgefallen zu gelten. Der Büyük Lider der Türkei erklärt, Assimilierung zu fordern, wäre eine Verletzung der Menschenrechte. Hat Daniel Pipes davon noch nie vernommen? Statt Integration ist Eroberung angesagt.

"In Saudi-Arabien oder Kuwait Muhammad zu heißen", wäre, jedenfalls was Saudi-Arabien angeht, keinesfalls besser; denn die Schreibweise des Namens weist auf einen iranisch-geprägten Schiiten hin. Das sollte Daniel Pipes nicht wissen? Die muslimische Einwanderung in Europa als Experiment zu bezeichnen, ist fast schon kess zu nennen. Weder die Aufnahme der türkischen Gastarbeiter, ab Anfang der 60er Jahre, noch die der Migranten, ab September 2015, sind als Experiment angelegt. Beide sind politisch gewollt, die erste eher wirtschafts- und arbeitsmarktpolitisch, die letzte zur Überflutung und Auflösung von Europa durch kulturfremde Menschen, hauptsächlich junge Männer im wehr- und zeugungsfähigen Alter. Aber es ist richtig, die Spannung wird sich bei Fortsetzung der Einwanderung erhöhen Das wissen alle, von George Soros bis Angela Merkel.

Daniel Pipes läßt nichts aus. Was er da erzählt von “reich und mächtig ... wie vor tausend Jahren” hat das Niveau der 72 Jungfrauen, derentwegen die Muslime angeblich kämpfen. Muslime kämpfen, weil und wenn es ihnen befohlen wird. Jede Form des Islam, ob "die modern ausgerichtete Gülen-Bewegung", die Murabitun, die Sufíes und Sufis, die Ahmadiyya, die Salafisten samt ihren "ersten Sahaba" oder die des Abu Bakr al-Baghdadi, sie alle führen zurück ins 7. Jahrhundert, die einen schneller als die anderen. Und nicht "Islamisten", sondern Muslime "agieren innerhalb des politischen Systems", Muslime "setzen Gewalt ein", wobei Daniel Pipes zeigt, daß er den Einsatz des Islam im politischen System entgegen jeder Erfahrung nicht für gewalttätig, nicht für terroristisch hält.

Nicht der "Islamismus", sondern der Islam ist gegenwärtig die größte Herausforderung für den Westen, wie jetzt wieder in Spanien und wie alle islamischen Aktivitäten, von Seyran Ateş bis zu kriegerischen Operationen in der Größenordnung von 9/11. Jede dieser Aktivitäten richtet in unserer Gesellschaft Schaden an. Man betrachte nur das sehr sehenswerte Video, im BZ-Artikel, vom 18. Juni 2017, ähnlich dem oben genannten, in der WELT, mit den verklärt bis idiotisch dreinblickenden Gästen, in der "Ibn-Rushd-Goethe-Moschee" der Anwältin und Frauenrechtlerin Seyran Ateş: "Der Islam ermöglicht mehr Barmherzigkeit und Liebe", der Islam habe "Liebe und Barmherzigkeit als Grundpfeiler", meint die Frau Imamin. Einen Mann mit einer Art regenbogenfarbener Kippa kann man ebenfalls besichtigen. Ein Superintendent der EKD hält den Islam für eine Buchreligion wie Juden- und Christentum, dabei gibt es keine Kontinuität, wie Daniel Pipes in seiner Rezension des Buches "Von Gott zu Allah", von Hans-Peter Raddatz, den französischen katholischen Denker Alain Besançon zitiert. Der Begriff "Islamismus" kommt in der Rezension ausnahmsweise nicht vor, die im Herbst 2001, kurz nach 9/11, im Middle East Quarterly erschienen ist. Die Bücher von Hans-Peter Raddatz legen solches auch nicht nahe.

Daniel Pipes bekämpft den "Islamismus", und somit ist er einer der zahlreichen modernen Kämpfer gegen die Windmühlenflügel. Wie stellt er sich diesen Kampf vor?

Abgesehen davon, daß die Gewalt des Islam zu bekämpfen, nicht "der einfache Teil" ist, dann wäre er nämlich längst zu unseren Gunsten entschieden, hat Daniel Pipes recht, allerdings nicht mit legal agierenden "Islamisten", sondern mit legal agierenden Muslimen. Sie "haben profunderen Einfluss, weil sie innerhalb des Systems agieren: in Politik, Bildung, Medien, im philanthropischen Sektor." Muß man sie aufzählen? Ich nenne beispielhaft zwei: Aydan Özoguz, Sawsan Chebli?

"Ich würde auf der Straße zwar lieber einem legalen Islamisten als einem gewalttätigen Dschihadisten begegnen. Aber es sind die gewaltlosen Taktiken, die die Gesellschaft verändern; und relativ wenige Menschen im Westen bemerken, was vor sich geht."

Dies ist der erste Satz, den ich unterschreibe, bis auf den Phantasiebegriff "Islamismus", der durch "Islam" zu ersetzen wäre, und wenn ich davon ausgehe, daß Daniel Pipes mit "gewaltlosen Taktiken" solche gegen unsere Gesellschaft meint. Die Forderung und Durchsetzung von Halal-Speisung in Schulen ist allerdings bereits als Gewaltakt zu bezeichnen, ebenso die Nötigung von Muslimen, ihre Frauen dürften nur von Ärztinnen untersucht werden. So bleiben nur wenige gewaltlose Taktiken übrig.

Gleich weiter geht es mit einer dummen Frage des Interviewpartners. Nein, nicht "islamistische und antisemitische Einstellungen", sondern radikal-islamische und judenfeindliche Einstellungen und Aktivitäten sind DITIB und Schura, dem Rat der islamischen Gemeinschaften nicht "vorgeworfen", sondern nachgewiesen.

Dies stimmt als nächstes, bis auf "Islamisten", und daß Katar vergessen wird. Der Satz könnte so lauten: Das ist ein häufiges Problem: Radikale Muslime sind viel besser organisiert und finanziert als unauffällig lebende Muslime, unter anderem deshalb, weil sie Unterstützung von nahöstlichen Staaten wie Saudi-Arabien, Iran und der Türkei erhalten. Das erlaubt es ihnen, das muslimische Leben im Westen zu dominieren: Sie treten im Fernsehen auf, engagieren sich in interreligiösen Dialogen, unterrichten in Klassenräumen und kooperieren mit Regierungen."

Nun zum Umgang mit dem Islam: Wo, bitte, hat Daniel Pipes gewachsenes Bewußtsein für den Islam und die Islamisierung gesichtet? Welche politischen Parteien in Europa erklären Einwanderung und Islam zur Priorität? Da muß man ja selbst die Alternative für Deutschland (AfD) und den Front National (FN) zur Jagd tragen! Man erinnert sich an Prof. Dr. Jörg Meuthen, auf Socken in einer Moschee? Daniel Pipes meint diese Parteien bzw. "Gruppierungen", die "oft aus Amateuren bestehen, zu viele Extremisten in ihren Reihen haben und von Medien und anderen Parteien  geächtet werden."

Interessant wäre zu erfahren, woher Daniel Pipes, der kein Deutsch spricht, das Programm der AfD zu Islam und Einwanderung kennt. Aus Übersetzungen solcher Äußerungen, die in der AfD eine Ansammlung von Antisemiten verorten? Hat er mit AfD-Funktionären gesprochen? Er sieht keinen Zusammenhang von andauernden Kampagnen aus den Altparteien und ihren Medien, der Ächtung der AfD und dem wunderbaren Umfrageergebnis von 40 Prozent für Angela Merkel, bei Kritikern auch genannt "die Raute des Grauens"? Niemand aus der CDU fordert Angela Merkel heraus, weil sie alle potentiellen Herausforderer entsorgt hat. Das aber weiß in Deutschland jedes Kind, und weil das ein Zeichen von Macht ist, sind so viele Wähler für sie. Unterdessen wird die Partei der Nichtwähler immer größer, wie in Frankreich.

Update. Daniel Pipes spricht sehr wohl Deutsch. Das wußte ich nicht.

Na, und so weiter. Die Förderung "moderater" Muslime ist gleichbedeutend mit der Förderung der zunächst friedlichen Islamisierung unserer Gesellschaft. Diese Entwicklung sollte "Anerkennung und weitere Arten von Unterstützung erhalten", meint Daniel Pipes. Es gibt zwar viele Formen des Islam, aber alle gründen sie im Koran, den Hadithen, der Scharia. Das bedeutet "Islam ist Islam". Alle Illusionen, wie sie Daniel Pipes uns vermitteln will, haben keinen Fuß in den Wahrheiten, wie die Orientalen dazu sagen würden.

Jetzt erst einmal Schluß mit dem Sandmännchen Daniel Pipes und seinen Förderern von der "Achse des Guten"! Sage jetzt bitte keiner, Daniel Pipes wäre nicht bösartig, sondern dumm. Dann wäre ich zutiefst enttäuscht.

Und, lieber Herr Broder, der Sie, wenn ich nicht irre, die "Achse des Guten" betreiben: Ralph Giordano dreht sich ob dieser Oberflächlichkeiten im Grabe um!

Wen meiner Leser es nun nach dem Frust mit den Sprüchen des Daniel Pipes immer noch interessiert, wie das mit dem Islam und uns zusammenhängt, dem mute ich diesen kurzen Text von Hartmut Krauss zu, der auch die Rolle des Daniel Pipes in der "Islamismus"-Debatte erklären kann. Die Rettung der Zusammenarbeit mit nichtwestlichen Herrschaftskulturen, ökonomische, politische, militärische  Allianzen mit diesen und zu diesem Zweck der ausgeprägte Verharmlosungs- und Duldungsdiskurs, um mit den Worten des Autors zu reden. Alles klar?

Vom Triumph zum Niedergang. Thesen zur aktuellen Systemkrise des westlichen Kapitalismus

Agierte der klassische kapitalistische Imperialismus im Rahmen nationalstaatlicher Hegemonialkonzepte, so ist der digitale Gegenwartskapitalismus selbst ein vaterlandsloser Geselle geworden, der globalen Verwertungs- und Herrschaftsstrategien folgt. D.h.: Indem das Kapital sich zunehmend globalisiert hat, ist es postmodern geworden. Das bedeutet zum einen, dass es sich gegenüber nichtwestlichen Herrschaftskulturen öffnet und mit diesen Handelspartnerschaften sowie strategische Allianzen auf ökonomischem, politischem, militärischem etc. Gebiet eingeht. Dazu gehört natürlich auch ein ausgeprägter Verharmlosungs- und Duldungsdiskurs bzgl. des antiemanzipatorischen Charakters dieser neuen Bündnispartner. Zum anderen verhält es sich damit praktisch zunehmend nihilistisch gegenüber den Grundinhalten der eigenen, europäisch „gewachsenen“, säkular-demokratischen Leitkultur und bürdet den einheimischen Bevölkerungen die sozialen Folgekosten dieser neuen globalen Herrschaftsstrategie in Gestalt von Zuwanderungsghettos, Parallelgesellschaften, Sozialdemontage, höheren Abgabelasten etc. auf.

Angesichts der übersättigten westeuropäischen und nordamerikanischen Märkte sind die Geschäftsinteressen westlicher Großkonzerne nicht zuletzt auch auf den arabischen bzw. generell islamisch geprägten Wirtschaftsraum gerichtet. Für die Herstellung und Beibehaltung eines günstigen Geschäftsklimas ist eine möglichst störungsfreie Kommunikation mit den islamischen Machthabern geboten. Eine Auseinandersetzung mit den dortigen Herrschaftsstrukturen, Menschenrechtsverletzungen, Repressionsverhältnissen etc. würde nur die anvisierten bzw. bereits hergestellten Geschäftsbeziehungen stören.

Update

Auf Grund der hartnäckigen Fragen zweier ratlos wirkender älterer Damen, die sich immerhin die Mühe machen, meine Artikel zu lesen, schon allein, um sich zu wundern, "was alles es gibt auf der Welt", wie sie sich ausdrücken, und "wie eine so schreiben kann, daß frau nie weiß, worauf das hinauslaufen soll", erkläre ich hier noch einmal, was gegen die Verwendung des Begriffes "Islamismus" einzuwenden ist, den ich in der ersten Zeit meiner islamkritischen Artikel selbst benutzt habe, weil ich irrtümlicherweise annahm, er wäre ein Synonym für "radikalen Islam".

Durch die Bank gebrauchen alle, von Daniel Pipes bis Ivan Rioufol, den ich ansonsten sehr schätze, den Begriff "Islamismus" und entsprechend für die Muslime, die ihm folgen und gar seiner kriegerischen Gewalt verfallen sind, "Islamisten", um kundzutun, daß sie zu denjenigen gehören, die zwischen dem Islam und dem radikalen Islam, zwischen Muslimen und radikalen, gewaltbereiten Muslimen, eine wesentliche Trennlinie sehen, die, wie sie einräumen, hin und wieder überschritten werden kann. Dann aber hätten sich diese "Islamisten" außerhalb des Islam begeben.

Die Absicht ist, die Diskussion über den Grund des Terrors zu vermeiden, den Islam.

Über den Antiamerikanismus der Deutschen

Für eine Post mit einer ähnlichen Aussage wie dieser, bin ich von Facebook drei Tage in den Erziehungsurlaub geschickt worden.
Dass es grade die Linke ist, und nicht das, was man hierzulande gerne als "Rechte" denunziert, die das Nazierbe weiterträgt, nein, DAS zu sagen geht GARNICHT!



Link zu meinem Blogeintrag.

Mittwoch, 30. August 2017

Ich hasse Toleranz und Vielfalt



Das sind übrigens einige der Victoria's-Secret-Engel, denen die fülligen Damen ...uuups "Kurvenstars" "Konkurrenz" machen wollen.
Spot the difference!


Über die ethisch-moralische Strahlkraft der Frauenpresse - Teil 2

Über die ethisch-moralische Strahlkraft der Frauenpresse - Teil Eins


Wofür man auf Facebook gesperrt wird


Dienstag, 29. August 2017

Die Prinzessin auf der Erbse trägt jetzt eine Pussymütze

Aus Amerika kennen wir die "social justice warriors" (SJW), den clownesken Arm des Kulturmarxismus. Man kann diesen Begriff nicht wirklich mit "Gutmenschen" gleichsetzen, obgleich es nicht unerhebliche Schnittmengen gibt. Vielleicht kann man sie als Gutmenschen definieren, die jegliche Scham und alle Prätentionen "gut" zu sein, längst aufgegeben haben.
 
Aus dieser Ecke hört man nun immer wieder die Forderung nach "check your privilege", die, wenn man sie vage als empathische Aufforderung dazu verstehen würde, sich bewusst zu machen, dass und warum es einem besser geht als anderen, durchaus ihre Berechtigung hätte.
 
Ach, wenn es doch nur so einfach wäre!
 
Was ist ein Privileg? Privilegien und Rechte werden gerne gleichgesetzt, was nicht falscher sein könnte. Ein Privileg ist etwas, das einem, von einer übergeordneten weltlichen Instanz zugestanden wird, wie etwa die Zutrittserlaubnis zu einem der Öffentlichkeit ansonsten nicht zugänglichen Bereich, z.B. aus Sicherheits- oder sozialen Gründen. Ein Recht wird einem hingegen als Mensch unterschiedslos naturrechtlich verliehen (etwa das auf Leben) oder man hat es sich erarbeitet, z.B. Wohlstand. 
 
Das nun geklärt - was sind also die "Privilegien", von denen die SJW sprechen?
 
Die beiden immer wieder am liebsten genommenen sind "white privilege" und "male privilege", denn wissen nicht wir alle, dass es weiße Männer sind, die an den Hebeln der Macht sitzen, immer gesessen haben, zum Verderben der Menschheit.
 
Allerdings sind Rasse und Geschlecht weder ein Privileg, noch ein Recht, sondern biologische Gegebenheiten. Hier wird also moralische Schuld nicht aufgrund moralischer Kriterien, sondern aufgrund von biologischen Identitäten zugewiesen, denn für die SJW sind das männliche Geschlecht und die Zugehörigkeit zur weißen Rasse eben nicht Identitäten, sondern nicht zu hinterfragendes moralisches Fehlverhalten per se und hier könnte man eigentlich auhören, wenn dieses verquaste Weltbild nicht auf gruselige Art und Weise interessant wäre. 
 
Selbstverständlich gibt es auch die Erbsünde des "rich privilege". Dass man allerdings Reichtum erbt oder sich erarbeitet und nicht von irgendeiner höheren Instanz verliehen bekommt, wird auch hier - ach wer hätte das gedacht - in schöner intellektueller Verkommenheit ignoriert.
 
Dies ist allerdings ein "Privileg", das man, im Gegensatz zu Rasse und Geschlecht, ändern kann, sodass man es hier nicht bei der Forderung des "Checkens" belassen muss, was man ja auch nicht tut.
 
Je tiefer man sich in diesen moralischen und intellektuellen Sumpf begibt, um so absurder wird es.
 
Da gibt es das - ja wirklich - "thin privilege". Schlank zu sein ist danach kein Geschenk der Natur oder hart erarbeitet, sondern ein "Privileg", für das man sich, der SJW-Logik gemäß, zu schämen hat, und es gibt eine "fat acceptance"-Bewegung, Wurmfortsatz des Feminsmus, die, grauenerregend aggressiv, in den Medien nur allzu gerne die ebenso unästhetischen wie hasserfüllten Botschaften ihrer Unterprivilegierung hinausrotzen darf. 
 
Seinen (ich fürchte allerdings nur vorläufigen) Höhepunkt hat die Checkomanie nun mit der Entdeckung des "cognitive privilege" erreicht. 
 
Ja richtig! Macht alle nicht nur gleich arm, sondern alle auch gleich blöd.
 
Nicht, dass man nicht schon lange daran arbeiten würde. In Amerika gibt es "Affirmative Action", die den damnés de la terre z.B. leichteren Zugang zu den höheren Bildungseinrichtungen erleichtern soll, und bei uns wurde die Latte an den Schulen inzwischen so niedrig gehängt, dass uns das in den PISA-Studien in die Nähe der Drittweltländer gerückt hat.
 
Am Ende des Tages lassen sich die prinzessinaufdererbsemäßigen Beschwerden dieser Kämpfer für soziale Gerechtigkeit auf drei Grundmotive reduzieren: Rassismus, Sexismus und Neid. 
 
Das ist nicht ohne Ironie, denn die selbstidentifizierten Opfer des Systems, die Nicht-Weißen, die Frauen, die Nicht-so-Reichen, die Fetten und jetzt auch die Dummen, fordern nun genau das, was sie zu verdammen vorgeben, nämlich, dass ihnen Staat und Gesellschaft Sonderrechte verleihen. So etwas nennt man Privilegien, Ihr Guten! 
 
Aber soziale Gerechtigkeit ist ja auch das ALLERletzte, worum es hier geht.
 
Und keine Angst, das ist nicht das böse Amerika. Auch bei uns ist es längst angekommen. Man NENNT es nur (noch) nicht so.

Dienstag, 8. September 2015

Die Editrix geht in Rente

Liebe Freunde und Leser,

ich werde nicht mehr bloggen. Zu alt, zu müde, zu deprimiert. Wer meine neuesten, mehr spontanen, Geistesblitze mitbekommen will, gehe bitte auf meine persönliche Facebook-Seite: https://www.facebook.com/editrix.roncesvalles

Die besten und immer noch aktuellen Beiträge aus all' meinen Blogs habe ich hier online gestellt: https://www.facebook.com/die.editrix

Danke an alle, die mir über Jahre hin die Treue gehalten haben. Einige sind wirkliche Freunde geworden.

Nora  -- Die Editrix

Donnerstag, 16. April 2015

Nachruf auf Günter Grass

Am vergangenen Montag starb Günter Grass, Nobelpreisträger für ein einziges gutes Buch, das er geschrieben hatte, moralisches Gewissen der SPD mit allezeit einem "Niemals Wieder" auf den Lippen, dessen Ruf etwas, aber nicht sehr viel, Schaden nahm, als es herauskam, dass er in der SS gewesen war.

Ach so, der Nachruf:

Das wurde auch Zeit.

Mittwoch, 4. Februar 2015

Eine irrationale Reaktion?

Bei all den unvorstellbaren Grausamkeiten haut mich die Verbrennung des jordanischen Piloten besonders um. Warum, weiß ich auch nicht.

Ich habe inzwischen zwangsläufig viele Kopfabschneidbilder gesehen (allerdings keine Videos, das muss man ja nicht) und auch hier eingestellt. Bilder von dem brennenden Piloten habe ich sofort weggeklickt. Irgendwo ist Schluss.

Und was macht die WELT?
http://www.welt.de/debatte/article13709 ... hritt.html
WELT-Autor Sascha Lehnartz empfiehlt angesichts dieser ungeheuerlichen islamischen Tat Lessings "Nathan der Weise" zu lesen. Ja wirklich!

Dort wird ein hehres Bild des muslimischen Mörders Sultan Saladin gezeichnet, hier die Fakten:
Salah ad-Din bzw. Saladin – keine Toleranzikone

"Salah ad-Din bzw. Saladin (gest. 1193), dem berühmten Ayyubidenfürsten, dem die westliche Islamophilie ein Höchstmaß an Toleranz gegenüber Andersgläubigen zumißt und in Lessings Ringparabel ein literarisches Denkmal setzt.

Die Geschichte beschränkt sich auf deutlich realistischere Maßstäbe. Die Chronisten werden nicht müde, Saladins Vorzüge als mudjahid zu preisen, dem traditionsgemäß das Kriegshandwerk wichtiger war als das Fasten und die Wallfahrt....plante er "die Franken bis in ihre fernen Länder zu verfolgen, um keinen an der Oberfläche der Erde leben zu lassen, der nicht an Allah glaubt, oder zu sterben...."

Auf dem Weg dorthin hatte er Gelegenheit, ein Exempel zu statuieren, als er im Jahre 1187 die Stadt Tiberias rückeroberte und Befehl erteilte, ihm möglichst viele Gefangene vorzuführen. Sein Sekretär 'Imad ad-Din, bekannt für genaue Schilderungen, berichtet uns:

"Montagmorgen, den 17. Rabi' II (islamischer Monat), zwei Tage nach dem Sieg,ließ der Sultan (Saladin) die gefangenen Templer und Hospitaliter suchen und sagte: Ich will die Erde von diesen Geschlechtern säubern. Er setzte 50 Dinar aus für jeden, der einen Gefangenen bringe, und sofort brachte das Heer sie zu Hunderten. Er befahl, sie zu enthaupten, denn er zog es vor, sie zu töten und nicht zu Sklaven zu machen. Eine ganze Schar Gelehrter und Sufis (islamische Mystiker) und eine gewisse Zahl Frommer und Asketen befanden sich bei ihm; jeder bat, ob er nicht einen von ihnen umbringen dürfe, zog das Schwert und krempelte die Ärmel auf. Der Sultan saß mit frohem Gesicht dabei, während die Ungläubigen finster blickten. - Es gab solche (Muslime)...die laut lachten und mordeten; wie viel Lob ernteten sie, ewigen Lohn sicherten sie sich mit dem vergossenen Blut, wie viele fromme Werke vollbrachten sie, um dem Islam Leben zu geben...wie viel Vielgötterei rissen sie nieder, um den Eingottglauben zu bauen..."

Quelle:
Hans-Peter Raddatz, Von Gott zu Allah?, 1. Auflage, München Mai 2001, S. 180
Hans-Peter Raddatz, Von Allah zum Terror?, 1. Auflage, München Mai 2002, S. 117 f.

Es ist alles, aber auch ALLES recht, um den Islam nicht als das zu sehen, was er ist. Ich bin fix und fertig und wir HABEN fertig.

P.S. mit "irrational" meine ich MEINE Reaktion.  Die Lehnartz' dieser Welt reagieren durchaus rational und wohlüberlegt.

Dienstag, 27. Januar 2015

Zum heutigen Tag